Der Talraum ist eine hydrologische Fachkulisse und bezeichnet die Fläche, die bis zu einem bestimmten Hochwasserstand von einem Gewässer überflutet wird. Für Schleswig-Holstein wurde auf Basis von hydraulischen Berechnungen und Ansätzen der Regimetheorie eine Talraumkulisse hergeleitet, die die Lage und Ausbreitung der Talräume landesweit beschreibt. Sie besteht aus folgenden Teilkulissen: 1. In der Marsch: Potenziell natürlicher Entwicklungsraum 2. In den übrigen Naturräumen: Vereinfachtes Verfahren HQ100 3. In den übrigen Naturräumen: Ergänzung durch reliefkorrigierten (Reliefkorrektur Höhe über Tiefenlinie) potenziell natürlichen Entwicklungsraum.
Details sind im Konzept 'Vorgehensweise zur Ermittlung einer Talraumkulisse entlang der Fließgewässer des reduzierten Gewässernetzes' (LLUR 2017) dargestellt.
Darstellung der im Geologischen Landesarchiv von Schleswig-Holstein dokumentierten Bohrpunkte mit artesisch gespanntem Grundwasser.
Die Kenntnis über artesisch gespannte Grundwasserverhältnisse stellt eine wichtige Informationsgrundlage für die sachgerechte Planung und Durchführung von Baumaßnahmen (insbesondere den Ausbau von Bohrungen für Brunnen, Grundwassermessstellen, Erdwärmesonden und -kollektoren sowie Baugrunduntersuchungen und Schachtarbeiten) dar.
Die Lagepunkte in der Arteserkarte sind differenziert zwischen bohrungsbezogenen Angaben (Bohrlochwasserstand, 625 Bohrungen) und tiefengenauen, filterbezogenen Angaben (Filterwasserstand, 813 Grundwassermess-stellen). (Stand: 10.10.2025).
Die an den Bohrpunkten angegebenen Werte zeigen die Druckhöhe über Gelände an.
Darüber hinaus ist für jeden Lagepunkt eine Attributtabelle hinterlegt, die soweit vorliegend folgende Angaben enthält: - Archivnummer der Bohrung im Geologischen Landesarchiv, - Lagekoordinaten (UTM), - Geländehöhe (m NN), - Messspunkthöhe (m NN), - Tiefe der Bohrung (m u. GOK), - Angabe zur Filterposition (m u. GOK), - Angabe zur Filterposition (m NN), - Steighöhe des Grundwassers (m u. GOK), - Steighöhe des Grundwassers (m NN) - Link zur Bohrung im Umweltportal SH