Diese Geodaten beinhalten folgende Eutrophierungsparameter ab 1994: max. Bedeckungsgrad von Seegras bzw. Grünalgen und sind relevant für den MSRL-Deskriptor 5 im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
Die Daten werden im Rahmen des trilateralen Makrophyten-Monitoring-Programmes (TMAP) mittels Flugzeugkartierungen erhoben. Dieser Datensatz gibt von den drei Kartierungen nur die Daten eines Fluges pro Jahr aus, bei dem der Bedeckungsgrad am höchsten war. Der Bedeckungsgrad wird in 2 Dichteklassen der geschlossenen Bestände angegeben. Die Identifizierung der Flächen ist erst ab ca. 20% Deckung möglich. Die Daten wurden auf Basis einzelner Shapes in einer Datenbank zusammengeführt. Aus den Jahren 1989 und 1990 liegen ähnliche, aber in der Klassifikation abweichende, Kartierungen im Rahmen der Ökosystemforschung Schleswig-Holsteinsches Wattenmeer vor.
Gegenstand des Werkvertrages war es, den pflanzenbezogenen Datenbestand des Raabe-Atlas (Verbreitungskarten für Schleswig-Holstein) in das WinArt-Format zu überführen, so dass eine punktbezogene Auswertung der kartierten Arten erfolgen kann. Für die punktbezogene Auswertung im Programm WinArt war die Anpassung folgender Dateien erforderlich: 1. Datei für die Adressen der Kartierer: *ad.dbf 2. Datei für die punktbezogenen Daten der Erfassung: *pk.dbf 3. Datei für die während der Kartierung neu erfassten Arten, die nicht in der Referenzliste von WinArt auftauchen: *rl.dbf Die ebenfalls erforderlichen Dateien für die Kopfdaten (*.ko.dbf), Rasterdaten (*ra.dbf) und für Literaturangaben (*li.dbf) blieben leer. Die oben genannten Dateien wurden für die Artengruppen der Gefäßpflanzen erstellt. Moose und Flechten wurden innerhalb der WinArt-Kartierung nicht aufgenommen. Die Dateinamen setzen sich zusammen aus a) dem Kürzel für die Artengruppe (G), der Abkürzung für die Raabe-Kartierung (RAB) und den durch WinArt vorgegebenen Dateiendungen (Bsp.: G_RAB_pk.dbf enthält die punktbezogenen Daten für der Gefäßpflanzen).
Dieser Layer ist das Ergebnis einer Auswertung der - aktuellen (und z.T. noch alten) Biotopkartierung - Moorbodenlayer Moore_Komb 2017 (s. hierzu die Dokumentation von B. Burbaum Abt.6) - Kartierung der Hoch- und Übergangsmoore auf der Kartengrundlage TK 5 von 2009 im Auftrag des MLUR - Kartierung der FFH-Lebensraumtypen 91 D0 (prioritärer Moorwald) und FFH-LRT 91 E0(Auwälder) im Auftrag des LLUR 2007-09
Es wurden auch kleinste Moorreste berücksichtigt, die sich u.U. für eine Entwicklung im Zusammenhang mit angrenzenden Flächen z.B als Ausgleichsmaßnahmen eignen könnten.
Das Shape beinhaltet Biotope der landesweiten Biotopkartierung, in denen Hochmoor- oder Niedermoorbiotoptypen zumindest mit Anteilen erfasst wurden. Aus der Biotopkartierung wurden alle Biotope, die Biotptypen-Codes der Hochmoore, Niedermoore und Bruchwälder enthalten, ausgewählt (Wolfgang Petersen, Feb. 2011). Hierbei ist zu beachten, dass die Kartierung auf der Kartengrundlage M 1:25.000 erfolgt ist und die Ausdehnung der Moorbiotoptypen innerhalb eines Biotopes in % (10 ¿ 100) geschätzt ist. Aufgrund dieser Tatsache und des zum Teil beachtlichen Alters der Erhebungen (1978-1994) ist eine aktuelle Verwendung nur als Grundlage zu empfehlen und ein direkter Abgleich mit aktuellen Kartierungen womöglich noch in anderen Maßstäben nicht ohne Weiteres möglich.
Übersichtskarte Schleswig-Holsteinisches und dänisches Wattenmeer, Polygonshape. Der Wattenmeerbereich beruht vorwiegend auf Tiefeninformationen in Seekarten des BSH. Der Vorlandbereich wird auf Basis der Kartierung der Salzmarschen durch die NP-Verwaltung SH abgeleitet. Die Landbereiche beruhen auf der Interpretation und von Satellitenbildern und Karten und deren Generalisierung.
Fundpunktdaten zur Verbreitung der Stechimmen, Bienen und Wespen Die Daten zur Verbreitung der Stechimmen des Landes (historische und museale Sammlungen, Veröffentlichungen und Kartierungen aktuellen Datums) werden in dem Projekt zusammengeführt. In diesem ersten Datenbestand sind es nur gesicherte Daten bis ca. zum Jahr 2020. Aktualisierung in der Folge mind. zweimal jährlich.
Das Register der gesetzlich geschützten Biotope, welches u. a. zur Erstellung des Datensatzes verwendet wurde, befindet sich zurzeit noch im Aufbau, d. h. es ist in vielen Bereichen unvollständig.
Die kartierten Biotope wurden zum Teil durch Mitarbeiter des LLUR erfasst. Zum Teil wurden Daten aus anderen Kartierungen (z. B. FFH-Lebensraumtypen-Kartierung, Hochmoorkartierung außerhalb FFH-Gebieten, Moorwald- und Auwaldkartierung, Salzwiesenkartierung des NPA, Waldbiotopkartierung in Landesforsten, Seenkartierung des LLUR Abt. 4, Kartierung der Standortübungsplätze, Landschaftspläne u. a.) verwendet.
Diese wurden ergänzt um Flächen, die dem gesetzlichen Biotopschutz der Verordnungsnummer 11 (arten- und strukturreiches Dauergrünland) zuzuordnen sind. Die Daten hierzu entstammen der laufenden Biotopkartierung (Kartierjahr 2014-2016) sowie einer Überprüfungskartierung aus dem Jahr 2017.
Weiterhin wurden Flächen gesetzlich geschützter Biotope der landesweiten Biotopkartierung (1. Durchgang bis 1993 und Fortschreibungen) nach Prüfung durch das LLUR in den Datenbestand übernommen.
Um Komplexe an gesetzlich geschützten Biotopen mit einer Größe > 20 ha zu erhalten, wurden die oben beschriebenen Ausgangsdaten generalisiert. Hierzu wurden die Flächen, der nach § 30 BNatSchG i.V.m. § 21 LNatSchG gesetzlich geschützten Biotope, in einer Entfernung von dreißig Metern aggregiert und Komplexe > 20 ha ausgewählt.
Die vorliegenden Daten entsprechen den Darstellungen des Landschaftsrahmenplans-SH 2019. Unter Umständen sind mittlerweile aktuellere Datensätze verfügbar.